in Dortmund bietet ...

Grosse_Talwiese

... nicht nur botanische Raritäten, sondern auch viel Entspannung und Erholung. Der heute 67,5 Hektar große Park fand 1822 seinen Ursprung im englischen Landschaftspark, in den 1927/1929 der Botanische Garten integriert und später erweitert wurde. Neben viel Grün und Botanik hat der Park im Süden Dortmunds natürlich viele botanische Besonderheiten und Bäume und Pflanzen aus fernen Ländern zu zeigen.
Die Arboreten sind weit über Dortmund hinaus in ganz Europa als bedeutende Baumsammlungen bekannt. Sie werden ständig aktualisiert, erweitert u.a. auch mit Raritäten aus überseeischen Ländern.
Einen Besuch wert sind in jedem Falle auch die Pflanzenschauhäuser (Tropenhäuser), die auf einer Fläche von 1000 Quadratmetern unter Glas Exotisches und Tropisches bieten.
Unsere Stadt braucht den Botanischen Garten für ihre Bürger, für ihre Besucher und Gäste und nicht zuletzt für die internationale Wissenschaft. Er ist seit dem Jahre 2006 Dortmunds größtes, einzigartiges Flächendenkmal. Die Leitung des Botanischen Gartens liegt in den Händen von Dr. Patrick Knopf, mit dem auch die Wissenschaft und Forschung wieder Einzug in die Reihe angesehener internationaler Botanischer Gärten erhalten hat.
Foto: Große Talwiese/Büchner

Übersichtsplan Botanischer Garten Rombergpark

 

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Allgemeines

Botanik (Pflanzenkunde) ist die Wissenschaft von den Pflanzen und Teil der Biologie. [weiterlesen]

Rhododendren_verwunscheneStimmung»Botanische Gärten erforschen die Pflanzenwelt und bewahren sie; sie sind die Hüter der Vielfalt des »Grünen Goldes«. Sie sind spannende Lernorte und hochwertige Erholungsräume für Erwachsene, Kinder, Schüler und Studierende. Mehr als 20 Millionen Besuchern jährlich alleine in Deutschland bringen sie Freude und Schönheit, und vermitteln nachhaltig Wissen über die Pflanzenwelt. Die Botanischen Gärten in Deutschland kultivieren ein Fünftel der weltweit bekannten Blütenpflanzen in ihren dokumentierten Sammlungen, pflegen Erhaltungskulturen seltener Pflanzen und kooperieren im Naturschutz.« (Textquelle: www.verband-botanischer-gaerten.de)

Ein überaus anschauliches – und zudem preisgekröntes – Beispiel über die Arbeit der Botanischen Gärten wurde auf der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2017 in Berlin präsentiert: »Der Verband Botanischer Gärten ließ sich zu seinem 25-jährigen Jubiläum etwas Besonderes einfallen. Botanische Gärten begaben sich auf Reise und machten Station auf der Internationalen Gartenausstellung (IGA) in Berlin. In der Blumenhalle präsentierten sie besondere Schätze aus ihren Pflanzensammlungen.

Eingebettet in das Hallenthema der IGA ›Ein Meer aus Pflanzen‹ gestalteten Gärtner und Gärtnerinnen aus Dortmund und Bremen unter der Leitung von Dr. Patrick Knopf eine Erlebnisvielfalt botanischer Themen auf 15 Beeten. Die Preisrichter*innen der Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG) waren begeistert und honorierten die Leistung mit zwei großen Goldmedaillen für ›die äußerst animative informelle Interpretation der Erlebnisvielfalt botanischer Themen‹ und für ›die beeindruckenden Darstellungsformen globaler Pflanzengesellschaften und Biotope vor evolutionärem Hintergrund, getragen von engagierter Wissensvermittlung und ausgeführt mit großer botanischer Sorgfalt‹. Darüber hinaus erhielten 12 Einzelbeete die Goldmedaille und 3 eine Silbermedaille.« – (Textquelle: Verband Botanischer Gärten)

Uns war ja gar nicht bewusst, was die Botanischen Gärten leisten und welche Aufgaben sie erfüllen.  

– Zitat einer Besucherin der IGA 2017 – siehe Foto-Rundgang (PDF)  »In 15 Beeten um die Welt / Botanische Gärten gemeinsam für die Vielfalt«, erstellt vom Verband. 

Sichtungsflächen – Sortimentpflanzungen 

In den meisten Botanischen Gärten sind Sortimentspflanzungen der Schwerpunkt. Sie sind auch wichtiger Bestandteil des Botanischen Gartens Rombergpark. Hier erfolgt die Darstellung gärtnerischer Varietäten und Formen bei Gehölzen und Pflanzen. Der Botanische Garten Rombergpark in Dortmund ist einer von sechzehn insgesamt in Deutschland der darüber hinaus dem internationalen Samenaustausch über das Bundessortenamt angeschlossen ist. Die Freilandkulturen der Gehölze sowie in viel kleinerem Umfang auch der Schattenstauden und Sommerblumen finden ihre Entsprechung in den Pflanzenschauhäusern, deren Pflanzen-Sortimente erhalten und vermehrt werden müssen, um dem interessierten Besucher Beispiele aus der Flora der wärmeren Gebiete der Erde — trocken und feucht — ausschnittsweise veranschaulichen zu können. Diese Aufgabe kann angesichts der sich ständig verändernden Umweltbelastungen gar nicht hoch genug bewertet werden.

Die Erhaltung und wo möglich die Kultur vorm Aussterben bedrohter Pflanzenwildarten zu bewahren ist und wird eine der Zukunftsaufgaben jedes Botanischen Gartens sein. Eine der in unserem Botanischen Garten existierende Sichtung enthält z. B. Schneeball-, Rhododendron- und Weigela-Exemplare und seit einigen Jahren auch Deutschlands umfangreichste Sammlung an Blumenhartriegelgewächsen (Cornus). Wer mehr über dieses Thema wissen möchte kann sich informieren über www.gehoelzsichtung.de >>.

Fachliche Feststellungen stammen aus »Botanischer Garten Rombergpark«, Stadt Dortmund, Dr. Otto Bünemann.