Der Schlosspark derer von Romberg begeht 2022 seinen 200. Geburtstag.1 Pflanzung Liriodendron_vlnr_P Knopf_B Braun_U Braun_ H Krebs_ copyright BGR

Als Lustwandelgarten im Stil des englischen Landschaftsgartens wurde das Areal an der Schondelle zwischen 1818 und 1822 ungestaltet. Innerhalb von vier Jahren wurden der große Weiher, die Talwiese, das Wegesystem und die Lindenallee angelegt. Dazu kleinere gartenarchitektonische Details wie die Bastei, der Eiskeller und das Bleichenhäuschen. Zum Auftakt des 200. Geburtstag wurde am Hauptweg des Botanischen Gartens Rombergpark ein großer Tulpenbaum (lat. Liriodendron tulipifera Aureomarginatum) gepflanzt. Als Spende der „Van Eupen Stiftung für Umweltschutz“ in Zusammenarbeit mit den „Freunden & Förderern des Botanischen Garten Rombergpark e.V.“ konnte dieser fast 9 Meter hohe und etwa eine Tonne schwere Baum gepflanzt werden. Ein Geschenk an alle Besucher*innen des Botanischen Gartens.
Dieser Baum ist der erste von 200 geplanten Pflanzungen für diese wissenschaftliche Sammlungserweiterung der Magnoliengewächse. Magnolien waren schon immer besonders prächtig blühende Gehölze im Bestand des Botanischen Gartens. Doch mit Gründung der Genbank Magnolia der Bundessortenamtes im November 2021 wurde der Botanische Garten Rombergpark als koordinierende Sammlungsstätte für die Bundesrepublik Deutschland festgelegt.

2 Pflanzung Liriodendron_vlnr_H Krebs_P Knopf_B Braun copyright BGRNatürlich ist so ein Garten bzw. Park niemals wirklich fertig, sondern verändert sich mit der Zeit und den verschiedenen Epochen – und zwar bis heute! Ab 1929 wurde der Rombergsche Schlosspark als Botanischer Garten Rombergpark genutzt und weiterentwickelt. Heute dient er als Wissenschaftsgarten der Stadt und es werden dort tausende Pflanzenarten & -sorten gepflegt und gezeigt. Die Wissensvermittlung nimmt dabei einen besonderen Stellenwert ein. 

Pressemitteilung Dr. Knopf (Direktor BGR) zur Tulpenbaumpflanzung am 15. Dezember 2021 / Me

Bild 1 Bei der Pflanzung des Baumes waren Patrick Knopf (Direktor BGR), Birgit und Ulrich Braun (Vorstand der van Eupen Stiftung) und Helmut Krebs (Kassenwart Freunde & Förderer des BGR) anwesend.

Bild 2 Bei der Pflanzung des Baumes halfen Helmut Krebs (Kassenwart Freunde & Förderer des BGR), Patrick Knopf (Direktor BGR) und Birgit Braun (Vorstand der Van Eupen Stiftung).

 

Riesenbaum gepflanzt

Neben der Brücke zum Zoo wurde am 25.03.2022 eine Sumpfzypresse (Taxodium distichum var. distichum) mit schwerem Gerät gepflanzt. Er ist eine Spende der Van Eupen Stiftung für Umwelt- und Naturschutz. Der Baum ist mit Ballen 14 m hoch und 7 Tonnen schwer. In dieser Größe ist er ca. 35 Jahre alt. Das ist der größte Baum, der je in Dortmund gepflanzt wurde. Bis zur IGA 2027 will man Erfahrungen mit dem Umpflanzen großer Bäume sammeln. In den ersten Jahren wird man viel gießen müssen.