Trespen-Trockenrasen (Xerobromion)
Wasser fließt bergab - deswegen ist es für Pflanzen an steilen Hängen gar nicht so einfach, genug davon zu bekommen. Arten, die es ohnehin lieber trocken mögen, haben hier einen großen Vorteil. Dazwischen gibt es immer wider Lücken ohne Pflanzen - ein Paradies für viele Insekten, die ihre Behausungen in Sand graben. | Text BGR |
Frühlings-Adonisröschen
Botanischer Name
Adonis vernalis
Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae)
Blüte
April – Mai
Standort/Vorkommen
Sonnige, trockene Wiesen, lichte Wälder auf lockeren kalkreichen Böden
Gefährdung
Zurückdrängung durch Bewaldung und Ackerflächen. Geschützt. Reliktvorkommen in Naturschutzgebieten.
Name/Wissenswertes
In der griechisch/römischen Antike war Adonis eine (sprichwörtlich) schöne Gestalt. Ein eifersüchtiger Nebenbuhler hetzte ein Wildschwein auf ihn, das ihn tödlich verwundete. Aus seinen Blutstropfen wuchsen dann die leuchtend rot blühenden Sommer-Adonisröschen (Adonis aestivalis). Wegen ihrer engen botanischen Verwandtschaft übernahmen die (gelben) Frühlings-Adonis diesen Namen.
Adonisröschen sind schwach giftig, werden deshalb von Schafen gemieden, in geringer Dosierung aber als Heilmittel bei Herzschwäche eingesetzt. | Text und Foto M. Stork |
Gewöhnliche Kuhschelle
Botanischer Name
Pulsatilla vulgaris
| Foto BGR und Me |
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