Kleinschmielenrasen (Thero-Airion)
Eine Sanddüne weit weg vom Meer? Der Grund dafür sind die Eiszeiten, in denen Mitteleuropa von Gletschern bedeckt war. Als sie geschmolzen waren, wurde der nackte Boden freigelegt und durch Wind zu Dünen geweht. Werden sie frei von Bäumen gehalten, bildet sich ein Rasen aus Arten, die selbst auf dem trockenen Sand wachsen können. | Text BGR |
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Kartäusernelke
Botanischer Name
Dianthus carthusianorum L.
Blütezeit
Juni - September
Standort/Vorkommen
in nahezu ganz Europa, mit Ausnahme des Nordens, dafür auch in der Türkei; stickstoff- und kalkreiche Böden, trocken und warm, auch Felsspalten
Gefährdung
in Deutschland auf der Vorwarnliste, da ihr Vorkommen zwar noch recht häufig aber im Rückgang begriffen ist
Name
schon im 16. Jahrhundert erwähnt als „Cartheuserblümlin“, der Name stammt vermutlich vom in der französischen Chartreuse gegründeten Kartäuserorden. Allerdings ist nicht ganz klar, ob in den Klostergärten nicht eher die Bartnelke (Dianthus barbatus) wuchs.
Wissenswertes
Die Kartäusernelke kommt mittlerweile auch in Nordamerika als Neophyt vor. Die Kartäusernelke wird bevorzugt von Schmetterlingen bestäubt, wobei sich sich durch einen Außenkelch vor anderweitiger Nektarentnahme schützt.
| Text Kl |
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