Halbtrockenrasen (Mesobrometum)
Jeder Gärtner kennt´s: Wenn man den Rasen daheim nicht regelmäßig mäht, wächst alles immer höher, bis man am Ende zwischen hohen Stauden und Sträuchern steht. Dieses Problem haben allen Wiesen-Lebensräume gemeinsam: Nur die regelmäßige Mahd oder Beweidung bewahren sie davor, zu "verbuschen". | Text BGR |
Zypressen-Wolfsmilch
Botanischer Name
Euphorbia cyparissias
Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae)
Blütezeit
Mai – Juli
Standort/Vorkommen
sonnig, trocken/steinige Hänge, Brachflächen
Gefährdung
Rückgang von natürlichen Lebensräumen (s.o.)
mit trockenen, kalkhaltigen Böden
Name/Wissenswertes
Nicht blühende Triebe haben nadelartige Blättchen wie Zypressen. Wolfsmilchgewächse haben einen giftigen weißen Saft in ihren Blättern (Name!), der bei Berührung Hautreizungen hervorrufen kann. Den Pflanzen bietet er Schutz vor Fressfeinden und hilft gleichzeitig als Wundverschluss bei Verletzungen.
Die Verbreitung der Pflanze erfolgt durch Wurzelausläufer (vegetativ), aber auch durch Samen, die aus den Fruchtkapseln herausgeschleudert werden (Schleuderfrüchte).
Ökologischer Wert: Nektar- und Pollenspender für Bienen, Futterpflanze für Raupen des Wolfsmilchschwärmers
| Text und Foto oben Mi, Foto unten BGR |
Schwalbenwurz
Botanischer Name
Vincetoxicum hirundinaria
| Foto BGR |
Kleine Braunelle
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