Sonnentau


Botanischer Name
Drosera intermedia
Sonnentaugewächse (Droseraceae)

Blütezeit
Juli – August

Standort/Vorkommen
Feuchte nährstoffarme Stellen mit sauren Böden (Moore, Heiden, Sümpfe…) oft zusammen mit Torfmoosen

Gefährdung
Durch Trockenlegung von Feuchtgebieten und Abtorfung von Mooren starker Rückgang des Bestandes, strenger Schutz in ganz Europa!

Name/Wissenswertes
Die wie Tautröpfchen aussehenden klebrigen Drüsensekrete auf den Blättern erklären den Namen. Für kleine Insekten, die hierin ein Nektarangebot sehen, wird dieses zur tödlichen Falle: Sie verkleben, werden von den ‚Tautröpfchen‘ verdaut und anschließend über die Blattoberfläche aufgenommen. So dienen sie dieser ‚fleischfressenden‘ Pflanze als Nahrung aus der Luft, weil der nährstoffarme Boden nicht ausreichend ‚Futter‘ liefert. Die Blütenstände des Sonnentaus wachsen relativ hoch, damit eventuell Blütenbestäuber nicht von den gefährlichen Blättern weggefangen werden. Hier entwickeln sich dann die Samen, die für die Verbreitung der Pflanze sorgen. – Text: M. Stork, Foto oben: Hajotthu aus der deutschsprachigen Wikipedia, Unten: M. Stork


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