Die Pflanzenschauhäuser wurden 1958 eröffnet und bestehen aus insgesamt vier Teilen. Auf annähernd 1100 qm befinden sich das Kakteenhaus, das Kohlehaus, das Warmhaus (oder auch Tropenhaus) und seit dem Jahr 2015 das umfunktionierte Tasmanienhaus (ehemaliges Kalthaus). Diese Häuser umgeben das zentral davor gelagerte, gern besuchte Café Orchidee. Ein Besuch lohnt sich zu allen Jahreszeiten. Botanische Vielfalt aus allen Kontinenten wird gezeigt: das Kakteenhaus mit Kakteen, Sukkulenten und Agaven; das Kohlehaus mit seinen Farnen, Nebelwald-Orchideen und seiner Besonderheit in Form der Wollemi Pine, den Bananenstauden und den Relikten aus der Kohlezeit; das Tasmanienhaus mit seinen Pflanzen aus dem Bereich des Südpazifischen Ozeans und den neuen, behindertengerechten Toilettenanlagen, sowie das Tropenhaus mit zahlreichen Pflanzen wie Orchideen, Bromelien, Kakaobaum, Palmen, dem Bambus, Reisanpflanzungen oder Roseneibisch und vielen anderen exotoischen Gewächsen.

Die Renovierung der Pflanzenschauhäuser durch die Stadt Dortmund führte 2007 zur Finanzierung der Erneuerung eines großen Teils des Pflanzenbestandes durch den Freundeskreis (z.B. Orchideen, Kakteen, Sukkulenten u.a.) im Wert von über 7000,- EUR.     

Inzwischen sind seit 2014 zahlreiche Ergänzungen, Veränderungen und sogar Umbauten erfolgt und die Pflanzenschauhäuser sind auch wieder Heimstatt einiger Tiere geworden: im Kohlehaus fühlen sich Straußwachteln wohl, im Kakteenhaus kann man mit etwas Geduld ein Gambelwachtelpärchen entdecken. Das ehemalige Kalthaus wurde im Zusammenhang mit dem Einbau barrierefreier Toiletten umgebaut zu einem »Tasmanienhaus« mit entsprechenden Pflanzen aus diesem Gebiet. Auch eine kleine Verweilfläche mit Tischen und Stühlen wurde geschaffen, die zusätzlich zu Vortragszwecken genutzt wird.