Seit Pfingstsonntag ist sie eröffnet: Die Woche der Botanischen Gärten!

Auf den Spuren von Humboldt & Co, den Forscher/Innen und Pflanzenjägern, führte Herr Dr. Knopf eine gut gelaunte Gruppe Interessierter durch den Rombergpark und die Pflanzenschauhäuser. Spannend und mit lustigen Anekdoten gespickt, erfuhren die Zuhörer nicht nur die Geschichte einiger Wissenschaftler, sondern auch wie die Pflanzen ihre Namen bekamen.

So erklärte Dr. Knopf: »Ein Wissenschaftler nennt nie eine neubestimmte Pflanze nach sich selbst. Das wäre arrogant. Die Forscher benennen ihre entdeckten Pflanzen nach Kollegen und schenken sie sich gegenseitig aus Wertschätzung. Es gibt aber vier Gründe, warum die Pflanzen ihre Namen erhielten: erstens ein rein wissentschaftlicher, zweitens einen Ort bestimmenden, drittens aus Liebe und viertens aus »Hass«gründen. Also alle unansehnlichen und stinkenden Pflanzen gaben sich Forscher untereinander, die sich nicht mochten.«

Ein kleines Zelt im Tropenhaus veranschaulichte eindrucksvoll, wie Humboldt und seine Begleiter abends nach der Rückkehr von ihren Touren die Funde bestimmt, gepresst oder in Alkohol haltbar gemacht haben.

Nach einem erfüllten Sammlerleben begann für viele Wissenschaftler im gesetzten Alter das Arbeiten am Schreibtisch. Diese wissenschaftliche Zeit von Humboldt, Hook & Co ist mit Ausstellungsstücken im barocken Stil im Tasmanienhaus sehr gut nachempfunden worden.

Sechs große Tafeln sind im Tasmanienhaus aufgehängt sowie 30 Tafeln von verschiedenen Wissenschaftler/innen im Botanischen Garten Rombergpark aufgestellt worden und laden Sie zu einer Entdeckungstour ein. Viel Spaß! | An

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