Eine Veranstaltungsreihe von Melange e.V. und Auslandsgesellschaft e.V. in Zusammenarbeit mit Café Orchidee und Botanischem Garten Rombergpark mit Unterstützung vom Kulturbüro der Stadt Dortmund und DEW21

Orchidee Terrasse

Endlich wieder Veranstaltungen! Zunächst geht es nach draußen – natürlich mit Corona-Schutzregeln.

Musikalisch verreisen! heißt die Devise des diesjährigen Frühsommers. Melange e.V., die Auslandsgesellschaft.de und der Botanische Garten Rombergpark veranstalten ab dem 25.6., immer donnerstags um 19.00 Uhr, eine Konzertreihe auf der Terrasse des Café Orchidee – mit musikalischen Auslandsreisen nach Österreich, Argentinien, Mexiko, Frankreich und den USA. Wir wissen noch nicht, ob wir in diesem Jahr tatsächlich verreisen können, das Wetter können wir natürlich auch nicht vorhersehen, aber für gute Unterhaltung wollen wir sorgen. Wir erinnern an Udo Jürgens und Leonard Cohen, wir führen Sie in die Welt des Tangos, nach Mexiko und nach Paris mit kleinen Ensembles und einem großen musikalischen Spektrum!

Zwischen 25.06.20 und 23.07.20 jeden Donnerstag, 19.00-21.30 Uhr

(Sollte es regnen, wird die betroffene Veranstaltung verschoben. Ohnehin ist bei erfolgreichem Anlaufen der Reihe eine Fortsetzung Ende August geplant.)

Veranstaltungsort: Café Orchidee, Mergelteichstr. 40a, 44225 Dortmund
Anmeldung erbeten: Auslandsgesellschaft.de, Tel.: 0231/8380013 oder maedje@auslandsgesellschaft.de (die Teilnehmerzahl ist begrenzt)

Termine

Do, 25.6.2020, 19.00 Uhr
Aber bitte nicht nur Sahne. Udo Jürgens – eine Chanson-Biographie
mit Tirzah Haase (Gesang, Text) und Armine Ghuloyan (Klavier)

TirzahArmineAND_3456Mit mehr als 1000 Liedkompositionen und seiner mehr als 60jährigen Bühnenkarriere gilt Udo Jürgens (1934-2014) als einer der bedeutendsten Solo-Künstler unserer Zeit. Sein breitgefächertes Schaffen entzieht er sich den gängigen Einordnungen: Wurde er anfangs meist als Schlagersänger bezeichnet, sprengte er mit seinem kompositorischen Werk die Grenzen des Genres. Seine Lieder sprechen häufig gesellschaftliche Themen an, karikieren bürgerliche Werte und nehmen zu politischen Themen Stellung. So äußert er sich etwa zu Umweltpolitik („5 Minuten vor 12“), Wettrüsten („Traumtänzer“) oder zur Drogenproblematik („Rot blüht der Mohn“), besingt sogar den Fall der Berliner Mauer („Moskau – New York“). Wer kennt sie nicht, seine Schlager mit ‚Tiefgang‘, musikalische Kleinode, wie z.B. „Ich würd es wieder tun“ oder „Lieb Vaterland“?
Tirzah Haase möchte – neben den Hits – auch den weniger schlagertauglichen Liedern Geltung verschaffen. Sie unternimmt eine biografisch-musikalische Zeitreise, von der die dargebotenen Lieder mit eigenen Gedanken des Komponisten und Sängers umrahmt werden. Dabei ist naturgemäß keine Imitation beabsichtigt, sondern eine eigenständige Interpretation – nicht zuletzt durch die virtuosen Klavier-Arrangements von Armine Ghuloyan. So entsteht nichts weniger als ein etwas anderer Udo-Abend.
Tirzah Haase lebt als Sprecherin, Schauspielerin und Sängerin in Dortmund. Feste Engagements führten sie in der Vergangenheit u.a. nach Hamburg (Thalia-Theater), Trier und Bremen. Seit 1987 ist sie als Sprecherin beim WDR tätig, daneben war sie in einigen Fernsehrollen zu sehen, erhielt mehrere Musical-Engagements und hat sich als Jazzsängerin einen Namen gemacht.
Armine Ghuloyan, Pianistin und Konzertmeisterin, stammt aus Armenien und lebt seit 1997 in Deutschland. Nach zahlreichen Engagements an verschiedenen Konzerthäusern der ehemaligen Sowjetunion und diversen Kompositionsaufträgen konzertiert sie heute international als Solistin und Liedbegleiterin. Als Klavierpädagogin leitet sie zwei Musikschulen in Unna und Dortmund.


Do, 2.7.2020, 19.00 Uhr
Tango Argentino
mit dem Trio TangoEstivario, Guillermo Ortega und dem Tanzpaar Ángel und Vanessa

Trio TangoDie Musiker Ruslan Maximovski (Bandoneon), Alexander Gabriel (Klavier) und Peter Spaeth (Kontrabass) kommen aus Dortmund und Münster. Fasziniert vom Wesen des Tangos und seinen vielfältigen Erscheinungsformen, haben sie sich ein breites Repertoire erarbeitet, von der Época de Oro der großen Tanzorchester bis hin zu den Werken Astor Piazzollas und zeitgenössischen Kompositionen.
Das Trio interpretiert klassische Arrangements, die ursprünglich meist für große Tango-Orchester komponiert wurden und arrangiert sie für ihre kammermusikalische Kleinbesetzung. Der gebürtige Argentinier Guillermo Ortega sorgt als Sänger und Gitarrist für den typischen Tango-Sound.
Das Konzert wird durch tänzerische Einlagen mit dem Tanzpaar Ángel und Vanessa zur stilvollen Performance.


Do, 9.7.2020, 19.00 Uhr
Noche Mexicana
mit Marisa Alvarez (Gesang) und Josue Partida (Gitarre, Klavier)

MarisaAlvarez_JosuePartida_01Traditionelle Musik ist in Mexiko allgegenwärtig: Mariachi-Ensembles, Ranchera, Norteñas. Marisa und Josue interpretieren Volkslieder aus ihrer Heimat Mexiko neu. Rhythmen wie Huapango, Son Jarocho und Bolero werden von ihnen in eigenen Arrangements mit Pop und Blues gemischt. Auf diese Weise entsteht die Möglichkeit, das musikalische Erbe Mexikos auf eine ganz neue Art zu erleben. Marisas sanfte Stimme, getragen von Josues charaktervoller Begleitung sind die Stärken dieses Duetts. Stimme, Gitarre, Klavier und eine Prise Technik sind die Zutaten für einen unvergesslichen Abend.
Marisa Alvarez ist gebürtige Mexikanerin. Sie lebt erst seit 2019 in Deutschland. Nach ihrem Gesangsstudium bei Bruno Diaz und an der Musikhochschule in ihrer Heimatstadt Queretaro, machte sich auf Weltreise. Mittlerweile ist sie in 11 Ländern und 23 Städten aufgetreten u.a. in New York, Edinburgh, Paris, Tokio, Berlin und Oberhausen.
Josue Partida, Tontechniker und Musiker mexikanischer Herkunft, lebt seit 2004 in Deutschland. Wenn er nicht mit seiner Band „Scherbenwelt“ oder mit Marisa Alvarez auf der Bühne steht, sitzt er am Mischpult und produziert Musik. Der vielseitige Künstler wirkt regelmäßig an verschiedenen Projekten unterschiedlicher Musikrichtungen mit.


Do, 16.7.2020, 19.00 Uhr
La Vie en Rose. Chansons über die Liebe und das Leben an der Seine
mit Sabine Paas (Gesang, Schauspiel) und Ralf Gscheidle (Akkordeon)

Paas Sabine Zarah 033„La vie en rose“ ist ein verführerischer Abend über eine außergewöhnliche Stadt, ein wunderbares Gefühl und eine ganz spezielle Musik. Die Stadt heißt Paris, das Gefühl ist die Liebe, und die Musik, die beides in eindrucksvoller Weise verbindet, beschrieb wohl kaum jemand treffender, als der französische Schauspieler Gerard Depardieu in einem Interview zu seinem Film „Chanson d’Amour“: „Populäre Chansons sind wie konservierte Gefühle in einem musikalischen Marmeladenglas. Sie können unsere Erinnerungen, eine Stimmung, eine Atmosphäre auf eine ganz direkte Weise hervorrufen.“
Sabine Paas und Ralf Gscheidle verführen ihre Zuhörer mit kleinen Geschichten und großen Chansons von Edith Piaf bis Jaques Brel, von Juliette Greco bis Gilbert Bécaud zum französischen Lebensgefühl; und wenn der ein oder andere am Ende dieses Abends ein leises „Je t’aime“ haucht, dann ist diese Verführung gelungen!
„Akkordeon und Stimme: eine gute klangliche Melange, wobei das Duo in Gestik und Feinabstimmung beste theatralische und musikalische Unterhaltung bietet“ (Westdeutsche Allgemeine Zeitung).
Sabine Paas (Gesang, Schauspiel, Dramaturgie) lebt und arbeitet als Schauspielerin, Sprecherin und Chansonsängerin in Köln. Neben ihrer Tätigkeit für verschiedene Theater, Rundfunksender und Hörspiele gründete die studierte Theaterwissenschaftlerin 1999 das Vorlese- und Rezitationstheater „Lesen & Lauschen“ und 2006 – gemeinsam mit Ralf Gscheidle – das „Kleine Musiktheater“.
Ralf Gscheidle (Akkordeon, musikalische Einrichtung) arbeitet als Musiker, Komponist, Dozent und Toningenieur in Köln und in Süddeutschland. Seit seinem Musikerdiplom im Hauptfach Akkordeon spielte er in verschiedenen Besetzungen für Theater, Film und Fernsehen.


Do, 16.7.2020, 19.00 Uhr
„I’m Your Man“ – Leonard Cohen
mit Klaus Grabenhorst (Gesang, Gitarre) und Martin Giessmann (Gitarre)

GrabenhorstGiessmann„Leonard Cohens Werk ist eine unverwechselbare Mischung aus Unterhaltung und Erleuchtung, die in der Grauzone zwischen Poesie und Musik angesiedelt ist, zwischen Sentimentalität und schonungsloser Wahrheit“.
Während seines künstlerischen Schaffens von 1956 bis 2016 schrieb der kanadische Rockpoet zahlreiche Gedichtsammlungen und Romane und brachte 14 Studioalben heraus. Er war der Schöpfer unsterblicher Songs wie "Suzanne", "Like a Bird on the Wire", "I’m Your Man" und des wohl - zumindest gefühlt - meistgecoverten Songs überhaupt: "Hallelujah".
Der Düsseldorfer Sänger, Schauspieler und Erzählkünstler Klaus Grabenhorst (Gesang, Gitarre) wird begleitet von dem Wuppertaler Gitarrenspezialisten Martin Giessmann von der Jazz- und Worldmusic-Formation "Tukano".

 

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