15. Dezember 2017

Das war keine alltägliche Aktion: Die Pflanzung der Scharlach-Eiche (Quercus Coccinea). Eine Spende der Stiftergemeinschaft der Sparkasse Dortmund. Lesen Sie mehr unter Berichte.

29.11.2017

Tiere und Natur besser im Blick: Neue Aussichtsplattform im Botanischen Garten Rombergpark

Der Botanische Garten Rombergpark ist um eine Attraktion reicher: Direkt am Sumpfzypressenteich steht seit neustem eine Beobachtungplattform. Von dort aus können künftig z.B. die zahlreichen Wasser- und Singvögel in diesem naturnahen Bereich des Botanischen Gartens beobachtet und fotografiert werden.

Eine 2 Meter breite Eichentreppe führt auf die naturnah gestaltete Aussichtsebene aus Robinienholz. Diese ruht auf schweren, naturbelassenen Holzstämmen. Damit passt sich die Gestaltung gut an den alten Buchenwald-Bestand an, indem einige Bäume schon über 170 Jahre alt sind.

Initiiert wurde die Anschaffung durch eine großzügige Spende der Bezirksvertretung Hombruch in Höhe von 6000 Euro. Insgesamt hat das Bauwerk mit Fundamenten, Aufbau und TÜV-Abnahme 17.500 Euro Nettobetrag gekostet. Die Differenz wurde von den Sport- und Freizeitbetrieben bereitgestellt.

In Zukunft wird die Aussichtplattform auch vom Schulbiologischen Zentrum für den Unterricht genutzt werden. Diverse Themen wie Gewässer und Wasservögel oder auch der Wald als Lebensraum können nun aus einer neuen Perspektive behandelt werden. Selbstverständlich wird die Plattform auch bei den Führungen des Botanischen Gartens mit einbezogen werden.

Die neue Aussichtsplattform ist das erste Modul einer geplanten Aufwertung der ca. 18,2 Hektar Fläche umfassenden geografischen Baum- und Strauchsammlung im Botanischen Garten Rombergpark. Demnächst werden außerdem zwei Wetterschutzhütten im Nordamerika- und im Asienbereich aufgestellt. Zusätzlich wird es Beschilderungen und Wegweiser geben, die den Besuchern helfen, sich auf dieser große Fläche zu orientieren.
Autor/in: Katrin Pinetzki Tel.: 0231/ 50 - 2 43 56, Pressestelle der Stadt Dortmund  | Foto: Dr. Patrick Knopf/Botanischer Garten Rombergpark


1. August 2017

Riesen-Orchidee ist neues Highlight im Rombergpark

Eine der größten Orchideenpflanzen Europas ist nach Dortmund gekommen. In den Pflanzenschauhäusern des Botanischen Gartens Rombergpark wird künftig eine Riesenorchidee wachsen und gedeihen.

Ihr botanischer Name lautet »Grammatophyllum speciosum«, und ihr Steckbrief ist beeindruckend: Die Tiger- oder auch Zuckerrohr-Orchidee kann ausgewachsen bis zu zwei Tonnen schwer und über fünf Meter hoch werden. Trotzdem leben sie als Aufsitzer in den Ästen tropischer Bäume. Heimisch ist diese Art von den Philippinen bis nach Neuguinea. In botanischen Sammlungen wird sie nur selten gepflegt und präsentiert.

Die Pflanze, die seit Montag im Botanischen Garten Rombergpark zu sehen ist, ist noch ein »Teenager«: Sie bringt derzeit erst 240 kg auf die Waage und ist mit 2,5 Metern im Durchmesser noch handlich. Künftig wird dieser Gigant unter den sonst eher als zart bekannten Orchideen im Urwaldhaus auf einem extra angefertigten Epiphytenstamm aus Robinienholz wachsen. Hohe Temperaturen und die Luftfeuchtigkeit garantieren ein zügiges Wachstum.

Die erste Blüte wird mit Spannung erwartet – vielleicht schon zur nächsten Orchideenschau im Januar. Die Blütenstände sind bis zu drei Meter lang und mit zahlreichen gelblich-roten Blüten besetzt. Das Besondere: Sie halten bis zu sechs Monate.
Quelle: Nachrichtenportal Stadt Dortmund >>  |  Foto: Die Riesenorchidee im Januar 2018 mit blühenden Medinillen, S. Seichter


7. April 2017

Den früheren Gutshof des ehemaligen Schlosses Romberg (Brünninghausen) gibt es nicht mehr. Der größte Teil der Gutshofgebäude wurde seit dem 7. April abgerissen.

Die Planung der Stadt sieht ein völlig neues Ensemble an diesem Platz vor. Ein Hotel mit Hausbrauerei soll entstehen und die Einrichtung einer Terrasse zum Rombergpark hin soll einen Blick zum historischen Teil des Geländes freigeben. Einen Tag nach Bekanntgabe der Pläne rückten die Bagger an und räumten ein Stück Geschichte beiseite. – Fotos: C. Wittmaack u. Prof. W. Neuhaus

   


6. April 2017

Längst sind eine Vielzahl von Weinsorten in unseren Breitengraden heimisch geworden und so wurde jetzt auch eine Weinpflanzung im Botanischen Garten vorgenommen, an einem besonderen Platz. Am oberen Ende des Parkplatzes am Bildungsforum bis zu den Schulbiologischen Gärten an der Rückseite des Forums haben nun ca. 100 Rebstöcke Platz gefunden und man darf auf die erste Ernte gespannt sein. Und wenn er gekeltert würde? Dann braucht man zwei Namen, denn es handelt sich um zwei Sorten.. Evtl. »Rosiger Romberggarten« und »Weißer Romberg«? – Fotos: E. Hoffmann

  


31. März 2017

Schaut man in diesen Tagen aus dem oberen Flur des Bildungsforums aus dem Fenster in östlicher Richtung  entdeckt man sehr interessante geometrische Bögen und Kreise und stellt bei genauerem Hinsehen fest, dass sich vor dem Gebäude im davorliegenden Gartengelände etwas tut. Ein Drache ist es, der in seiner Figur Beete und Felder beinhaltet, die lt. Direktor Dr. Knopf für die Anpflanzung z.B. von Kartoffeln und verschiedenen Gemüsen und Salaten hergerichtet sind. Die Schulbiologie nutzt die Einrichtung für ihre Zwecke. Mittendrin eine mit Holzsitzen hergerichtete Sitzgruppe in deren Zentrum ein Grill aufgestellt werden kann für kleine Gesellschaften an warmen Sommerabenden. – Foto: E. Hoffmann


9. März 2017

Der Eiskeller im Rombergpark wird restauriert

Nachdem sich in den letzten Jahren die Situation um Schloss und Gutshof Romberg erheblich verändert hat und weiterhin verändern wird durch die geplante Neubebaung des ehemaligen Schlossgeländes, ergibt sich abschließend die Frage nach der Situation des Eiskellers. Er gehört mit zur Geschichte des Romberg'schen Besitzes und wurde aufgrund seiner hinfälligen Bausubstanz bisher mit einem Stahlzaun neutralisiert. Der Freundeskreis hatte hier seit einiger Zeit die Vorstellung, dass man im Zusammenhang mit einer Restaurierung bezüglich einer Nutzung z.B. als Info-Stand zum Thema Botanischer Garten Rombergpark bzw. Geschichte des ehemailigen Schlosses Romberg (Brünninghausen) ein weiteres Puzzlestück hinzufügen könnte. Denkbar ist auch z.B. eine Nutzung des Geländes durch die Öffentlichkeit, z.B. Trauungen mit Sektempfang. Denkbar ist vieles. Jetzt ist die Gelegenheit zur Restaurierung gegeben durch Pläne, die seitens der Denkmalsbehörde vorliegen. Auf Anfrage hat sich der Freundeskreis bereit erklärt, für das Projekt Spenden zu sammeln und treuhänderisch während der Bauphase zu verwalten. Es geht um eine  Bausumme von ca. 265.000,- €. Wenn möglicherweise im Jahr 2018 das Projekt die Historie des Rombergparks wieder ergänzen würde, wäre dies auch für den Freundeskreis eine Alternative zu weiteren Aktivitäten. Der Freundeskreis bittet um Spenden auf sein Spendenkonto  IBAN DE74 4405 0199 0821 0094 13 bei der Sparkasse Dortmund.

 
Foto: Pressetermin am 9. März


8. März 2017

Markus Meeder, der seit einigen Jahren Dortmunds historische Gebäude mit Hilfe eines Computerprogramms virtuell dokumentiert, war beim Freundeskreis eingeladen, um seine bisherigen Ergebnisse zum ehemaligen Schloß Romberg zu präsentieren.


2. März 2017

Einen Tag vor dem »Tag des Artenschutzes« traf sich das Team der Loki-Schmidt-Garten-Aktiven vor Ort und Direktor Dr. P. Knopf informierte über den Zustand des Gartens nach dem vergangenen Winter und zum Stand der Vorbereitungen für die nächsten Wochen. Zur Zeit findet man 250 verschiedene Artengeschützte Pflanzen im LSG, davon ca. 150, die bereits augf der roten Liste stehen. Demnächst werden regelmäßig erscheinende Berichte und Dokumentationen in dem dann neuen Schaukasten Auskunft geben über den Bestand an Pflanzen. Später fand man sich dann noch im Bildungsforum bei Kaffee und Kuchen zusammen.


19. Januar 2017

Bei der Vielzahl von Informationen und den laufenden Veränderungen und Zuwächsen im Botanischen Garten und in den Pflanzenschauhäusern ist die Auswahl nicht immer leicht. Für die Mitglieder des Freundeskreises aber auch für die Öffentlichkeit scheint es uns wichtig und sinnvoll über die herausragenden Highlights zu informieren, besonders wenn sie mit durchgeführten oder bevorstehenden Veranstaltungen zu tun haben.

Seit Tagen ist das Team der Pflanzenschauhäuser gemeinsam mit emsiger Unterstützung des Freundeskreises dabei, Vorbereitungen zur bevorstehenden »Orchideen-Ausstellung« zu treffen. Die vom Freundeskreis für 2300,- € finanzierten »Zwerg-Orchideen« sind nun im Kohle-Haus und im Warmhaus verteilt und an vielen Baumästen drapiert, dank der Hilfe von Anette Bals, Sabine Seichter und Christel Göertz. Die großen Orchideen sind aufgeblüht im Tasmanienhaus und die »mittelgroßen« Orchideen wie Phalaenopsis, Cattleya, Cambria oder Vanda und viele andere wurden am Donnerstag (19.1.) angeliefert und werden schon am Freitag ihren Platz finden. Gärtner Kirschner wird die Pflanzenschauhäuser in ein Reich der Orchideen verwandeln. Am 28. Januar geht's los. – Fotos: Chr. Göertz u. E. Hoffmann


 

Die fleißigen Helferinnen A. Bals, S. Seichter und Chr. Göertz bei der Arbeit