Europas größtes Heidemoor im Botanischen Garten Rombergpark

Die Führung mit Direktor Dr. P. Knopf am 12. August beantworte viele Fragen rund um das Moor im Botanischen Garten.

Wie entsteht eigentlich ein Moor? Wo liegen unsere Moore in Deutschland? Sind sie zugänglich? Wird dort noch Torf abgebaut? Und warum nicht? Dürfen die in Baumärkten angebotenen Blumenerden noch Torfzusätze enthalten? Welche Pflanzen gedeihen in Moorgebieten? Und was haben Dünenlandschaften mit Moor zu tun?
Welche Funktion hat unsere Heide- und Moorlandschaft im Botanischen Garten?

Dies und viele weitere Fragen wurden bei der anderthalb-stündigen Führung von Dr. Knopf beantwortet und die ihn und die Besuchergruppe begleitende Redakteurin des WDR4 wird am kommenden Samstag, dem 18. August im Lauf des Morgens wieder darüber berichten.

Die Führung begann mit einer spannenden Demonstration der Entstehung eines Moores mit Salzwasser, Wasser, Sand und Erde. Die Reihenfolge macht's und so gut informiert führte der Weg zum Heide- und Moorbiotop, das 1988 zunächst als einzigartige , ökologisch bedeutsame aber eben auch damals schon stark gefährdete Landschaftsform auf einer Gesamtfläche von etwa 7000 m² aufgebaut wurde. Das Moor hat eine Größe von ca. 1000 m². Die benachbarte "Moorkate" beinhaltet u.a. mehrere Tafeln mit Darstellungen der gesamten Thematik einschließlich der Tierwelt. Sie wird zur Zeit nach den Zerstörungen, die der letzte Sturm angerichtet hatte, wieder renoviert. Die Kosten für die Beschaffung und den Transport der Moorwasen aus Osteuropa hat der Freundeskreis übernommen.

Mir der Schilderung und der Beschreibung der verschiedenen Pflanzen und Gräser, die typischerweise in einer Heide- und Moorlandschaft zu finden sind schloß sich noch ein Besuch der im Bau befindlichen "Dünenlandschaft" an, die den natürlichen Zusammenhang von Moor und Dünen deutlich sichtbar werden lässt.
Bis zum Heidefest am 25. u. 26. August wird die Dünenlandschaft im wesentlichen fertiggestellt sein.