Pünktlich um 17.00 Uhr konnte Heribert Reif eine Besucherschar von mehr als 30 Personen zur angekündigten Führung begrüßen. Gleich zu Beginn wurde klar, dass sich Schwarz-Pappeln nicht nur noch selten in Deutschland finden lassen, sondern im Rombergpark überhaupt keine mehr existiert. Pappeln seien zwar ab 1945 in großer Zahl gepflanzt worden, auch der damalige Leiter des Botanischen Gartens, Dr. h.c. Krüssmann habe ca. 200 Stück gepflanzt, wovon heute allerdings nur noch insgesamt ca. 25 vorhanden seien, z.B. im Pappelrondell. Eien echte Schwarz-Pappel hätte noch bis vor zwei Jahren existiert, man habe sie jedoch wegen Umsturzgefahr fällen müssen. Im Rombergpark existieren heute jedoch durchaus Pappeln verschiedener Arten, z.B. die Weiß-Pappel, die Balsam-Pappel, die Berliner Pappel. Da die Schwarz-Pappel zu den Windbestäubern gehöre, habe sie sich mit zahlreichen anderen Arten vermischt und sei so allmählich ausgestorben. Eine echte Schwarz-Pappel könne man ganz sicher daran erkennen, dass sie niemals von Mistelballen befallen sei aufgrund ihrer Abwehrstoffe gegen diese Pflanze. Die Führung brachte interessante Erkenntnisse und endete im Pappelrondell.

Tag des Baumes im Botanischen Garten

Tag des Baumes im Botanischen Garten

Pappeln im Nose-Arboretum

Pappeln im Nose-Arboretum