Kastanienfest - Sonnig und eng

Kastanienfest in sonniger Laune


Wer schon früh morgens mit den Ausstellern im Botanischen Garten Rombergpark mit dabei war, wäre wohl am liebsten mit der Kamera in der Hand oder vorm Auge seiner Wege gegangen und hätte versucht, die zauberhafte Stimmung entlang dem Schloßteich und dem Tal einzufangen. Schöner kann ein Herbst kaum sein als an diesem Tag des "Kastanienfestes 2014".

 

Morgenstimmung im Herbst des Botanischen Gartens
Foto: Gerd Büchner, Waltrop

Das mußte sich herum gesprochen haben, denn die ersten Spaziergänger kamen schon ab 10.00, noch vor der Eröffnung und waren neugierig auf die pflanzlichen Angebote, nicht immer zur Freude der Aussteller, die noch mit dem Aufbau ihrer Stände beschäftigt waren. Aber ab 11.00 Uhr brachen alle Dämme, ein unaufhörlicher Strom gut gelaunter Menschen ergoß sich vom Norden und Süden her in den Rombergpark und bald schon wurde es hier und da eng auf dem Hauptweg. Da war die berühmte parallel laufende Lindenallee für viele eine Alternative. Kinder fanden schon direkt hinter dem Eingang Tische vor, gefüllt mit allerlei Früchten wie Kastanien, Eicheln und konnten beim Basteln ihrer Fantasie freien Lauf lassen, auch zur Freude ihrer begeisterten Eltern. Schon bald wurden Besucherzahlen geschätzt. Die Vorjahreszahlen von ca. 4500 waren um die Mittagszeit endgültig bei weitem überholt. Es werden wohl um die 7000 Menschen gewesen, die noch zum Teil gegen 18.00 Uhr ihren Weg fanden und die allmählich einsetzende Abendstille genossen, während sich erste Abendnebel einstellten und die Nacht ankündigten. Ein schöner, für viele auch anstrengender Tag ging zuende in der einmalig schönen Atmosphäre des Botanischen Gartens Rombergpark. Unser Freundeskreis konnte mit 750 Grillwürstchen einen neuen Rekord aufstellen, aber es hätten diesmal noch 300 mehr sein können, wenn sie denn vor Ort gewesen wären. Auch einige Beitrittserklärungen erfolgten nach fachkundigen Informationen am Stand des Vereins und der Absatz an Broschüren konnte sich ebenfalls sehen lassen. Danke allen Beteiligten! 

   
   
   
Fotos: M. Scharfenberg, G. Büchner, E. Hoffmann