Atombombe auf Nagasaki vor 70 Jahren - Der Kaki-Baum überlebte.

Dortmunder Friedensgruppen pflanzten Kaki-Baum im Botanischen Garten.

Auf Initiative der Dortmunder Friedensgruppen wurde der Botanische Garten Rombergpark als Pate ausgewählt, einen der seltenen "The tree bombed Kaki Tree Jr." zu beherbergen.
Dazu muß  man wissen, dass der Kaki-Baum der einzige überlebende Baum überhaupt war, als 1945 der Abwurf einer Atombombe alles sonstige Leben zerstörte und dessen Folgen sich bis heute auswirken. Ähnliches geschah in Horishima, wo der Gingko überlebte. Damals erkannte Dr. Masayuki die Wichtigkeit, die Pflanze als Symbol für das schreckliche Geschehen zu erhalten und zog aus den Samen des Einzelexemplars eine neue zunächst kleine Population, die er Kindern schenkte, die Nagasaki besuchten. So wurde der Kaki-Baum zum Friedenssymbol, das nun mit der Pflanzung eines Exemplars durch die Dortmunder Friedensinitiative (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges) , deren Vertreterin Frau Margret Ullrich ist, eine deutliche Mahnung in unserer Zeit darstellt. So ist es auch das Ziel des Kaki-Tree-Projekts Menschen und insbesondere Kinder mit dem symbolhaften Kaki-Baum in Verbindung zu bringen - als Friedenssymbol und Zeichen des Wunsches nach weltweitem Frieden. Diese Aktion war ein eindrucksvoller Beweis für den Wunsch nach Frieden - und er wird es bleiben.
 
  
Die Dortmunder Kinder nehmen ihre Aufgabe des Baumpflanzens             Frau M. Ullrich informiert über die
ernst und haben Spaß dabei. Mit ihnen freuen sich (v. links)                      Dortmunder Friedensinitiative.
Frau M. Ullrich, Dr. P. Knopf, Frau Stadträtin B. Zoerner und
der Vorsitzende des Freundeskreises E. Hoffmann.

 Fotos: Stefanie Kleemann, Agentur Dortmund und E. Hoffmann