Birken des Botanischen Gartens

Birken und ihre bucklige Verwandtschaft wurden bei einer Führung vorgestellt.

Sie sind groß und mächtig und man sieht erst auf den zweiten Blick die Unterschiede durch Unterscheidungen der Rinde, der Blätter oder der Blüten. Für Allergiker sind sie nicht die Bäume, deren Nähe man im Frühjahr mag. Ca. 110 bis 200 Artewn von Birken gibt es, davon 6 im Botanischen Garten berichtete am 23. April bei seiner Führung Direktor Dr. Knopf, Leiter des Botanischen Gartens seinen Besuchern. Hängebirke, Sibirische Birke, Säulenförmige Hängebirke, Papierbirke, Haselnußartige Birke und Ermannsbirke auch Goldbirke genannt konnten an Wuchsformen und Rindenmerkmalen unterschieden werden.

In WIKIPEDIA kann man lesen: Die Arten der Birkengewächse sind laubabwerfende, verholzende Pflanzen und wachsen als Bäume oder Sträucher. Die wechselständig und spiralig, zwei- oder dreireihig an den Zweigen angeordneten, gestielten Laubblätter besitzen eine einfache Blattspreite. Die Blattränder sind (meistens doppelt) gesägt, gezähnt bis selten fast glatt. Die Nebenblätter fallen meist früh ab.
Blütenstände und Blüten
Gemeinsam ist allen Arten der Betulaceae, dass sie einhäusig getrenntgeschlechtig (monözisch) sind. Auf einem Pflanzenexemplar kommen also weibliche und männliche Blütenstände vor – bei dieser Familie werden sie Kätzchen genannt. In den Blütenständen sitzen immer viele, sehr einfach gebaute Blüten, jeweils nur mit Staubblättern oder nur mit Fruchtknoten und Narben. Die männlichen Blütenstände sind hängende Kätzchen. Die weiblichen Blütenstände sind je nach Gattung unterschiedlich aufgebaut. Die weiblichen Blütenstände der Coryloideae haben laubblattähnliche Tragblätter (Brakteen), dagegen haben die Betuloideae holzige Blütenstände. In den weiblichen Blüte sind zwei Fruchtblätter zu einem unterständigen, zweikammerigen Fruchtknoten verwachsen und es sind zwei freie Griffel vorhanden. In jeder Fruchtknotenkammer hängen von fast der Spitze aus jeweils zwei, oder selten nur eine, Samenanlagen. Wie bei vielen windbestäubten Taxa sind die einzelnen Blütenteile reduziert.

    
 Fotos: E. Hoffmann
Auch der starke Regen konnte das Interesse der ca. 30 Besucher am
Thema Birken nicht reduzieren. Der Lehrbienenstand bot Schutz.