Eröffnung der Ausstellung "Zone oder Urbanisierung des Wassers"

Ausstellung von Gine Selle in den Laubengängen an den Seerosenbecken

Die ausdrucksstarke Ausstellung in Form von thematisch bezogenen Fotoinszenierungen in den Laubengängen lockte zur Eröffnung ein durchaus neugieriges Publikum in den Botanischen Garten.

   
Die Künstlerin beschreibt ihr Werk so:

"Der Besucher, der inmitten der Laubengänge steht, darf sich wie in einem
gigantischen Kunst-Aquarium fühlen, denn die unterschiedlichen Szenen spielen
sich unter und auf dem Wasser ab.

Das einzelne Motiv ist eine Collage aus Wasser, Flora, Fauna,Spielzeugtieren und -autos, wie auch architektonischen Elementen. Gezeichnete Phantasiemikroorganismen umschwirren und durchweben die Bilder. In dem rechten Laubengang ist „Die Zone“ zu sehen (Die Wildnis -als ein Zitat auf den russischen Film „Stalker“), im linken Gang ist „Die Urbanisierung des
Wassers“ thematisiert (der menschliche Lebensraum -in Bezug auf Wasserressourcen, Nutztierhaltung und Versiegelung der Flächen). Beides grün, groß, wild und poetisch.
Ob Rinder, Schweine, Hühner, Schafe, Ziegen, Eisbären, Krokodile, Robben, Schlangen, Käfer, Grashüpfer, Fische oder Enten, alle leben sie im Wasser…."

Auch der Freundeskreis konnte behilflich sein beim Angebot an Getränken, wobei sich auch hier interessante Gespräche mit den Besuchern ergaben.
Geröffnet bleibt die Ausstellung noch einige Wochen.