Ein wunderschönes Kirschblütenfest mit Tausenden Besuchern

Dortmunder "Hanami" lockte mit vielen schönen und friedlichen Situationen

Als die "Freunde und Förderer des Botanischen Gartens Rombergpark e.V." vor zwei Jahren das 1. Dortmunder Kirschenblütenfest aus der Taufe hoben konnte niemand vorher sagen, ob sich der gewünschte Erfolg einstellen würde. Damals hatte das Planungsteam lediglich wenige Monate Zeit für die Planung, und es wurde ein großartiges Erlebnis, das viele Besucher sagen ließ, man möge das Fest zu einer ständigen Einrichtung machen.
Diesmal war ein 12-köpfiges Team fast ein Jahr lang bei vielen Treffen damit beschäftigt, zu planen, zu diskutieren, zu verwerfen, zu erneuern, zu optimieren und heraus kam ein vom Wetter noch zusätzlich begünstigtes  Fest, wie es Dortmund bisher nicht erlebt hatte. Mit der Eröffnung am 22. April an der "Stoffregenallee" freute sich Vorsitzender Eberhard Hoffmann über die vielen Menschen, die dabei sein wollten, als Stadträtin Birgit Zoerner die Besucher willkommen hieß und in einem kurzen Bogen die Besonderheiten des Botanischen Gartens in der Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis lobend und dankbar hervor hob. Besonders groß war die Freude, als sie die erstmals vom Freundeskreis ernannte Kirschblütenprinzessin Ayla Wewer begrüßte, die ihrerseits  erklärte dankbar zu sein, an diesem schönen Tag, bei dieser besonderen Veranstaltung mit großer Begeisterung dabei zu sein. Als schließlich noch Bezirksbügermeister Hans Semmler die Grüße des Bezirks Hombruch überbrachte und Frau Köhler von der Sparkasse Hombruch der Dank des Veranstalters als Spenderin ausgesprochen wurde, konnte jeder den blühenden Garten und die aufgebauten Stände nach eigenen Interessen besuchen.

Dazu benötigte man schon den ganzen Tag, denn an Angeboten mangelte es nicht. Da wurden Sommer-Kimonos angeboten, Sushi serviert, Japanische Märchen erzählt. Origami gezeigt und ausprobiert, Kalligraphie in sanften Strichen mitgeteilt, asiatische Drachen gebastelt und bis auf den letzten verkauft. Im Café Orchidee und im Café Corrida gabs leckere Waffeln und Kuchen. Daneben herrlich schmeckende Marmeladen fürs Frühstück, an den bunt mit Blumen dekorierten Ständen des Freundeskreises dufteten Kirschmuffins und frisch gebackene Kuchen neben den Spielen und Wettbewerben einschließlich Ballons, die schon bald im gesamten Botanischen Garten an Bänken, Tischen und in Picknick-Gruppen sanft im Reigen der Kirschblüten schaukelten. Die Führungen von Parkdirektor Knopf und G. Hettwer waren begehrte Unterhaltungen auf höchstem Niveau. Accessoires und Germälde fanden das Interesse ebenso wie der Stand des Brünninghauser "Quartiersmanagements" mit seinen Angeboten und Informationen für die Gruppen der Senioren. An einem der Freundeskreis-Stände wurden begehrte Fotos aus dem Park angeboten. Doch der absolute Höhepunkt lag in den Vorführungen der Düsseldorfer "Taiko-Kids" mit ihren japanischen Trommeln und  in der Kimono-Show. Hunderte von Besuchern ließen sich den visuellen und akkustischen Genuß nicht entgehen und in den Pausen konnte am Ikebana-Stand die Kunst des japanischen Blumen- Arrangements betrachtet werden. Und dazwischen flanierte die zauberhafte Kirschblütenprinzessin, unterhielt sich mit vielen neugierigen Besuchern und teilte die informativen Flyer aus. Vielleicht wird sie nach ihrem unmittelbar anstehenden Examen an der Uni Maastricht ihre Erinnerungen dokumentieren?! Zahlreiche Gruppen hatten sich zum Picknick in allen gegenden des Parks niedergelassen und genossen mit vollen Sinnen die Faszination des Kirschblütenfestes.
Die Gärtnereien Giesebrecht und Blumen-Berndt umrahmten mit zauberhaften Blumen- und Gehölzen-Präsentationen die Veranstaltung und trugen so bei zu einer einmalig schönen Atmosphäre. Die leckeren Angebote von Kartal und Geschwistern wurden ebenso gern angenommen, wie die Tees und andere Getränke von den verschiedenen Ständen.
Wer wollte, der konnte!
Als gegen 16.00 Uhr dann der erwartete Gewitterregen einsetzte, wollten viele es zunächst nicht ganz glauben, zu schön und friedlich war die Welt des Botanischen Gartens. Doch schließlich legten auch die aktiven Helferinnen und Helfer ihre Unterlagen an den beiden Ständen zusammen, um sie vor der Feuchtigkeit zu schützen und bauten ihre Einrichtungen ab. Auch dieses Kirschblütenfest hatte sein glückliches Ende gefunden und regelrecht zufriedene Besucher sparten nicht mit anerkennenden Komplimenten an die Aktiven des Freundeskreises, die ihnen dieses Erlebnis präsentieren konnten. Der diesbezügliche Eingang von lobenden und anerkennenden mails und Telefonanrufen hält zur Stunde an.
Als Beispiel hier der Kommentar eines Mitgliedes, das uns folgende Information schickte: "Die positiven Rückmeldungen, die ich von Besuchern bekommen habe, schlossen z.B. die Tatsache mit ein, dass „man so ein Fest auch erstmal suchen müsse, wo man keinen Eintritt zu bezahlen braucht.“
Nur eine örtliche Zeitung hatte das offensichtlich nicht mitbekommen.

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